Mittwoch, 19. März 2008

Hanoi und SaPa

Wenn sich Tausende von Mopeds durch die engen Strassen einer Altstadt draengen, dann ist von Hanoi die Rede. Wie in keiner anderen Stadt, sieht man hier an fast jeder Strassenecke ein Tourist, welcher mit Hilfe von Stadtplaenen versucht, sich in dem grossen Dschungel zurechtzufinden. Hanoi ist schrill, turbulent und ohrenbetauebend. Die groesste Attraktion sind nicht die einzelnen Sehenswuerdigkeiten, sondern die historische Altstadt. Einerseits wird in vielen Strassen das alte Handwerk noch immer ausgeuebt, doch wird zusehends von industrieller Massenware, Plastik und Elektronik verdraengt. Mit ausgiebigen "Spaziergaengen" schlenderte ich durch die spannenden Gassen. Erwaehnenswert auch die Architektur, respektiv der Grundriss eines Altstadthauses. Hinter den so klein wirkenden Fassaden tun sich Welten auf. Um moeglichst vielen Familien eine nutzbringende Strassenfront zu verschaffen, sind die Haeuser extrem schmal (in der Regel 5-6 Meter), besitzen dafuer aber umso mehr Tiefe (bis zu 60 oder 80 Meter). An das Strassengeschaeft schliesst sich das Lager oder Werkstatt an. Dahinter sind die Kueche, Schlafraeume und Bad. Innenhoefe und Korridore fuehren Licht und Luft zu. Werden aber auch als Anlage fuer Zucht von Tieren und Gartenbeeten verwendet. In der oberen Etage befinden sich weitere Schlafraueme.


Die von Abgasen verpestete Luft in Hanoi verdraengte mich mit dem Nachtzug 340km noerdlich nach Lao Cai und mit Bus nach Sa Pa. 1903 entdeckten die franzoesischen Kolonialherren den 1600m hoch gelegenen Ort unweit der chinesischen Grenze als idealen Kur-und Erholungsort. Auch 100Jahre spaeter hat der Ort seine Reize nicht verloren. Morgen frueh schon kommen die Hmong-Voelker zu Fuss von den umliegenden Doerfern in den Ort um ihre Sachen auf dem Markt zu verkaufen. Abends wird man oft von den in schwarz gekleideten Frauen mit folgenden Worten angesprochen; "Marihuana Opium smoking". Anscheinend noch immer ein willkommener Nebenverdienst, denn schon dazumal wurden die Hmong-Voelker von der CIA angeworben, um die US-Truppen mit Opium zu versorgen.


Wieder einmal mehr wollte ich mich nicht den dutzenden Guides und Gruppen anschliessen, anstelle von dessen mietete ich mier ein Moped, besuchte einige Doerfer und fuhr entlang von unzaehligen Reisterassen. SaPa ist der kaelteste Ort von Vietnam, so blieben meine Shorts tief im Rucksack und der Ort war leider die ganze Zeit umhuelt von zum Teil dickem Nebel.

Nordosten Vietnam

Nach zwei Tagen im Nebel hatte ich genug von SaPa und reiste weiter Richtung Nordosten mit dem Weit entfernten Ziel Ban Gioc, wo sich die groessten Wasserfaelle Vietnams befinden. Zwischen SaPa und Ban Gioc befinden sich mehr als 400km Strasse welche sich durch Schluchten und ueber Berge schlaengelt. Das ist unter anderem auch der Grund, dass saemtliche Touren von Hanoi aus starten. Zurueck nach Hanoi und auf guter Strasse Richtung Nordosten waere auch schneller gewesen, doch ich waehlte die andere Route, wofuer ich drei ganze Tage hauptsaechlich von Morgen bis Abend in irgendeinem Gefaehrt sass. Zum Teil wurden Busse einfach gestrichen oder fielen aus. Daher wiech ich auf Alternativen wie z.B. Autostop aus. Was sich als nicht ganz einfach erwies; an einer Kreuzung wartete ich mehr als 3Stunden, ca. 10Fahrzeuge fuhren vorbei und alle hatten andere Ziele oder wollten mich nicht dabei haben. Nach Einbruch der Dunkelheit musste ich mich wohl oder Uebel geschlagen geben und machte mich auf die Suche nach einer Bleibe ueber Nacht. Der Dank fuer die ganzen Strapazen waren reizvolle Strassen durch Schluchten, turbulente Fahrten ueber Berge und die ganzen Tage keine anderen Touristen.


  • Dienstag Morgen, 05.00Uhr Aufsthen in Cao Bang
  • 06.00Uhr 3-Stuendige Busfahrt nach Ban Gioc
  • Besichtigung der Wasserfaelle
  • 13.00Uhr Rueckfahrt nach Cao Bang
  • 19.00Uhr 7Stuendige Busfahrt nach Hanoi
  • Mittwoch Morgen, 02.00Uhr Ankunft in Hanoi und warten auf naechsten Bus
  • 07.00 3Stuendige Busfahrt in die Halong Bay nach Bai Chay
  • 10.00 Ankunft in HalongBay und total niedergeschlagen im Hotel

Montag, 10. März 2008

Norden und Nordosten Laos

Luang Prabang ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Stadt inmitten des Landes ist ein Touristenmagnet und seit 1993 unter Denkmalschutz gestellt. Dieser Ort uebertraff meine Erwartungen bei weitem. An sich eine kleine, fast unscheinbare Stadt zwischen Mekong und NamKhan. Doch atmet hier jeder Quadratmeter Boden Geschichte. Muong Soua, so der alte Name der Stadt war frueher lange hart umkaempft und war einst Haupstadt von Laos. Luang Prabang zaehlt heute noch 30 gut erhaltene Wat. Da ich noch auf mein Visum fuer Vietnam warten musste, blieb ich einige Tage laenger als geplant. So war genug Zeit fuer den Wasserfall Tal Kuag Si und ein spezielles Erlebniss, dass am Morgen um halb sechs begann;
Der Tradition zufolge sollte jeder maennliche Lao einige Zeit, als Moench, in einem Wat verbringen und seien es nur ein paar Tage. Nach oben ist die Zeit des Moenchseins nicht begrenzt und es ist jedem Moench freigestellt, jederzeit auszutreten. Das Dasein eines buddhistischen Moenchs ist sicher kein Ferienlager, so haben sie 227 buddhistische Vorschriften einzuhalten. Dazu gehoert die sexuelle Enthaltsamkeit ebenso wie die Zurueckhaltung gegenueber alkoholischen Getraenken (Rauchen erlaubt!). Ihr Leben haben die Moenche ausschliesslich von dem zu fristen, was ihnen die Glaeubigen spenden. Noch vor dem Sonnenaufgang ruft die Trommel zur ersten Medidation, was gleichzeitig unser Zeichen zum Aufstehen im Guesthouse war. Kurz nach Sonnenaufgang gehen alle Moenche der verschiedenen Wats auf Sammeltour. Am Boden sitzend, mit Klebreis und Suessigkeiten ausgestattet, versuchten wir, die ca. 80 Opferschalen der vorbeigehenden Moenche zu fuellen. So wurden selbst wir zum Fotomotiv von so manchem Tourist. Gegessen werden darf nur bis 11Uhr. Den Rest des Tages verbringen sie mit dem Erlernen buddhistischer Texte, mit Medidation oder dem Erlernen von Fremdsprachen. In den meisten Tempeln wird Englisch unterrichtet, so ist es nicht verwunderlich, dass ich oftmals von Moenchen zu einem kurzen Gespraech angehalten werde.



Luang Namtha. Eine 9-Stuendige! Busfahrt fuehrte mich in den Norden nach Luang Namtha, nahe der chinesischen Grenze. Der Ort selber ist wenig spektaktulaer, doch die Gegend machte sich einen Name als Pionier des Oeko-Tourismus. Mit zwei oertlichen Guides und einer kleinen Gruppe starteten wir am Morgen zu einer 2-Tages Trekking Tour, mit dem Ziel, ein entlegenes Bergdorf zu erreichen. Nachdem wir am Markt, welcher bestimmt manchem Europaeer den Appetit verderben wuerde, noch einige Sachen besorgten, wanderten wir Stundenlang durch Waelder und Tschungel und lernten einiges ueber Flora und Fauna. Am spaeteren Nachmittag erreichten wir das entlegene Akha-Dorf, von welchem ich leider den Namen vergass. Sehr zurueckhaltend und neugierig zugleich, musterten uns die Einwohner. Ich meinerseits war sehr beeindruckt unter welch einfachen Umstaenden und meist nur mit den Ressourcen aus der Umgebung, die rund 400Bewohner auskommen. Nach dem Reichhaltigen Abendessen mit viel LaoLao (Reisschnaps) konnten wir den drei Anfuehrern noch viele Fragen stellen, welche von unserem Guide uebersetzt wurden. Interessant auch das die Leute nicht Lao, sondern ihre einige Sprache "Akha" sprechen. Nur sehr wenige sprechen Lao und geschweige denn Englisch. Wie es ihre Tradition verlangt, bekam jeder Gast eine Massage. So sorgten die uns zugewiesenen Frauen fuer unser Wohl. Nach Uebernachtung auf harten Bambusmatten nahmen wir am naechsten Morgen den Rueckweg auf einer anderen Route in Angriff. Dabei durchstreiften wir viele abgerodete und vernichtete Waelder. Dies sind die Auswirkungen von praktisch keinem oder nur schwer durchsetzbarem Umweltschutz seitens der Regierung. Die Laotische Tierwelt ist aeusserst vielfaeltig, aber leider auch stark Gefaehrdet. Bleibt nur zu hoffen, dass die Regierung diese wachsenden Probleme in den Griff bekommt, um diese einzigartige Land auch fuer zukuenftige Generationen zu sichern.




Von Luang Namtha gings per Bus nach Oudomsay, mit "MiniVan" nach Pak Mong, weiter mit TukTuk nach Nong Khiao. Am naechsten Morgen mit Boot nach Muong Ngoi. Dieser Ort verfuegt ueber eine Strasse, rund 50Haueser und 650Einwohner. Moung Ngoi ist nur auf dem Wasserweg erreichbar. Grund genug, dass es keine Autos, nicht einmal Motorraeder gibt es dort. Ein malerisches Bungalo am Nam Ou (Fluss), Toilette im Hof, Strom nur von 18.00-21.00 ab Generator und Waschen im Fluss - So einfach kann das Leben sein. Genug, um drei Tage auf dem feinen Sandbaenken vom Nam Ou zu faulenzen.




Mit Verkehrsmitteln welche fuer mich wegen der Groesse meist unbequem sind, ging ich weiter Richtung Osten ueber Viengkham und Sam Neua nach Vieng Say. Umgeben von Kalksteinfelsen liegt die geheime Hauptstadt der Pathet Lao. Hier finden sich die Staetten der laotischen Revolution. Rund 10 der 30 Hoehlen sind heute Besuchern zugaenglich. Hier versteckten sich Fuehrer der und rund 2000Anhaenger der Revolution vor amerikanischen Bombenangriffen. Dazumal wurden die von der Natur geschaffenen Hoehlen ausgebaut. Nicht nur die Kommandozentrale, sondern auch Schulen, Krankenhaeuser, Fabriken selbst ein Theater, alles war in den Hoehlen untergebracht.



Inzwischen bin ich in Hanoi angelangt, seit langem wieder mal Internetzugang. Bin sehr erstaunt ueber die vielen Rollerfahrer, welche sich sprichwoertlich durch die Altstadt schlaengeln und hupen.

Montag, 25. Februar 2008

Gästebuch

Das Gästebuch funktioniert wieder, testet und schreibt euren Beitrag.

Freitag, 22. Februar 2008

Vientiane bis LuangPrabang

Vientiane ist die Hauptstadt Laos und liegt rund 24km Noerdlich zur Grenze von Thailand. Mit TukTuk und Bus kam ich ueber die "Friendship-Bridge" nach Laos. Beim Immigration-Office, wo ich mein Visum bekommen sollte war erst mal warten angesagt, denn die Zollbeamten waren gerade im Mittag. So wurde kurzerhand geschlossen. Waehrenddessen sorgten die Eingetroffenen Deutschen mit ihrem Aufmarsch fuer meine Unterhaltung. In der Stadt sind die Ueberbleibsel der Kolonialzeit noch immer sichtbar. So auch einige Bauten und die feinen Baguettes. Wer bei Vientiane an eine Berauschende Grosstadt denkt liegt falsch. Die Stadt ist zwar wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum, doch noch immer haelt sich das Klischee vom verschlafenen Provinznest und mit der Lage am Mekong bleibt der Einzigartige Charme. Am naechsten Tag zeigte mir eine Laotin, welche ich am Vortag kennenlernte, auf ihrem Scooter die wichtigen Sehenswuerdigkeiten. Unter anderem, That Luang (das Wahrzeichen von Laos), Wat Inpeng (eine der aeltesten und prachtvollsten Tempelanlagen Laos), Wat Si Muong, Wat Sakpaluang, That Dam und auch Wat Sisaket, welcher als einziges Gebaeude die Zerstoerung Vientianes im Jahre 1827 ueberstand.


Die Weiterreise fuehrte mich via Thalat an den Nam Ngum Stausee. Von einem idyllisch gelegenem Bungalow am See genoss ich die Aussicht auf das klare Wasser und einer Unzahl von einstigen Bergkuppen, die heute als Inseln den See zieren. Die 3-Stuendige Fahrt auf einem kleinen Fischerboot am naechsten Morgen, brachte mich auf die Nordseite des Sees. Mit einem Bus, welcher von einem Herr mit Pistole bewacht wurde gings weiter nach VangVieng. Denn anscheinenend kommt es auf dieser Strecke immer wieder zu ueberfaellen.


VangVieng
Die Stadt selbst mit rund 12`000Einwohnern ist nicht aufregend, doch gibt es hier einiges zu tun und die Natur ringsum zeigt sich von der besten Seite. VangVieng liegt in einem langgestreckten Tal und ringsum ragt eine Kette von bizarren Kalksteinfelsen in die Hoehe, in denen es eine groessere Anzahl von Hoehlen gibt. Mein Programm ueber drei Tage war sehr abwechslungsreich mit einem Tagesausflug durch eine Hoehle in ein anderes Valley und durch Tschungel zu einem Wasserfall wo man von 15m Hoehe in einen Pool springen konnte. Ausserdem besichtigte ich einige Hoehlen, erkundete mit einem Motorbike die Umgebung und da es sich hier um ein BackPacker-Mekka handelt, ist es moeglich, mit einem Lastwagengummi den Fluss herunter zu treiben und an den unzaehligen Bars ein Stop einzulegen. Eine Besonderheit der anderen Art sind die vielen Restaurants wo Friendsfolgen den ganzen Tag Auf und Ab laufen und Menuekarten mit "Happy-Pizzas und Happy-GarlicBread" u.v.m.


Die Weiterreise nach Phone Savan war die reinste Tortur. Die Strasse mit hunderten von Kurven, welche durch Bergketten auf ein Hochplateau fuehrte und der Gestank des Motors und der Bremsen, brachte nach ca. vier Stunden Kampf, kurz vor Ziel, meinen Magen zum erliegen. Phone Savan liegt in der Hochebene von Xieng Khouang welche auf einer Hoehe von 1200M.u.M. liegt. Dementsprechend ist das Klima und so zeigte mein Thermometer erstmals unter 15Grad. Die Geschichte dieser Provinz reicht weit in die Vergangenheit zurueck. Besonders die Weltweit bekannten und mysterioese Ebene der Tonkruege, welche es zu besichtigen gab. Noch immer raetseln Wissenschaftler ueber die Herkunft und Hintergruende dieser rund 300 und bis zu sechs Tonnen schweren Brocken. Ein trauriges Kapitel dieser Region spielte sich zwischen 1970 bis 1973 ab, als die Amerikaner mit Flaechenbombardements jede Stadt und kleines Dorf wegfegte. Noch heute ist eine Unzahl von Kratern und Bombenschrott zu sehen. Doch leider fordert der Krieg auch heute noch immer seine Opfer. Jedes Jahr kommen beim pfluegen ihrer Felder Bauern zu Schaden oder gar ums Leben, wenn sie auf nicht explodierte Sprengkoerper treffen. Und nicht selten trifft es spielende Kinder.

Inzwischen bin ich nach einer 7,5 Stuendigen Busfahrt (durch Gebirge) nach Luang Prabang gelangt. Diesmal hatte ich vorgesorgt und lieh mir bei einem Kanadier ein paar Traveller-Pillen aus. So verlief die Fahrt zumindest fuer mich, glimpflich. Ich werde hier ein paar Tage verweilen, die vielen Sehenswuerdigkeiten anschauen und die reizvolle Umgebung erkunden. Fotos werden noch folgen, ist jedoch bei diesem PC nicht moeglich, da er eher einem alten "Commodore" aehnelt.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Bangkok und Nordosten Thailand

Nachdem ich in letzter Minute alles zusammenpackte, gabs noch ein letztes Bier in Weggis. An dieser Stelle Herzlichen Dank meinen Chef's welche mich davon ziehen liessen!

Am Flughafen bereits die erste Ueberraschung, meine Cousine und ihr Freund waren auf dem gleichem Flug. Nach ca. 6h Flug nach Doha (Qatar), hiess es umsteigen und nochmal 6 1/2h nach Bangkok. In Bangkok (34Grad) angekommen zuerst mal ein Zimmer suchen und nach einem Bier ab ins Bett. JetLag hatte ich keinen, da ich waehrend des Fluges nicht schlief.

Bangkok Paradies oder Katastrophe?
Bangkok ist laut, stinkig, hat kein wirkliches Zentrum und jeder versucht dir ein paar Bath abzuknuepfen, doch trotzdem ist die Stadt spannend und sogleich faszinierend.


Nordosten

Der Nordosten des Landes, auch Issaan genannt ist die aermste Region Thailands und touristisch noch kaum erschlossen. Jedoch auch ideal um abseits der Pfade zu gehen und so war es nicht verwunderlich, dass Einheimische z.T. sehr Neugierig waren, was jedoch meistens auch mit Freude begleitet war. Ausserdem bietet der Nordosten eine gute Alternative auf dem Weg nach Laos





Nach 2Tagen Smog nahm ich den Zug nach Nakhon Ratchasima, eine nicht sonderlich interessante Stadt mit ein paar Sehenswuerdigkeiten. Von dort aus am naechsten Tag auf der weiterreise nach Ubon Ratchathani besuchte ich auf halber Strecke zwei Tempelanlagen.

Unter anderem in Prasat Khao Phanom Rung, welche ich die letzten 15km per Motorrad-Taxi (Scooter) zurueck legte, erwartete mich ein faszinierender Tempelkomplex vom 10.Jahrhundert.


Nach x-Stunden Busfahrt erreichte ich That Panom, hier wollte ich eigentlich nur "schnell" vorbei schauen, doch beim Wat Phra That Phanom (Name des Chedi beim Tempel) ueberfiel mich eine Horde Thai-Kids von einer Englisch-Klasse welche Englisch praktizieren wollten. Zum Dank wurde ich dann am Abend zu einer grossen Zeremonie auf dem Tempelgelaende eingeladen wo ich in den Buddhismus eingefuehrt wurde.


Auf dem Heck eines alten Lastwagen gings weiter nach Nakhon Phanom, eine friedliche kleine Stadt am Mekhong welche herrliche Blicke auf Laos bietet.

Nach einer fast 7Stuendigen Busfahrt auf holprigen Strassen erreichte ich die Stadt Nong Khai, welche an der Friendship-Bridge nach Laos liegt. Mit einem Velo erkundigte ich die Umgebung mit den vielenTempel sowie auch einem Gelaende, wo dutzende, groteske und alptraumhafte Figuren verstreut sind.

Seit heute bin ich in Vientiane, der Hauptstadt von Laos. In den naechsten Wochen werde ich in diesem unbekannten Land unterwegs sein und irgendwo zwischen Mekhong und Opiumfeldern mein Weg suchen.

Freitag, 28. Dezember 2007

Indochina-Reise

Die Zeit ist reif und der Drang ist da, wieder mal einen längeren "Ausflug" zu unternehmen, so beschloss ich vor ein paar Wochen, die "Indochina-Halbinseln" zu bereisen.

Gestern habe ich bereits einen Flug ab Zürich mit QatarAirways gebucht. So habe ich eine Zwischenlandung in Doha (Hauptstadt Qatar), mit Zielort Bangkok.

Die grobe Reiseroute ist; Bangkok - Laos - Vietnam - Kambodscha - Thailand. Reisedauer ca. 3Monate.

Weitere Infos werden fortan folgen...

"Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz." Somit wünsche ich allen noch schöne Festtage und ein glückliches Jahr 2008!